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Fortsetzung Zwei 

Sowie auch - Altes Testament =  Biblia: Die Lutherbibel von 1545 =  Die Weisheit Salomos = XIIII. 14,1-31 - "DEs gleichen thut / der da ſchif­fen wil / vnd durch wil­de Flu­ten zu­fa­ren ge­den­cket / vnd rüf­fet an / viel ein feu­ler Holtz / denn das Schiff iſt / da­r­auff er fe­ret. 2[2]Denn das­ſel­bi­ge iſt er­fun­den / Na­rung zu ſu­chen / vnd der Mei­ſter hats mit kunſt zu­be­reit. 3[3]Aber dei­ne fur­ſich­tig­keit / o Va­ter / re­gie­ret es / Denn du auch im Meer we­ge gibſt / vnd mit­ten vn­ter den wel­len ſi­chern laufft / 4[4]Da­mit du be­wei­ſeſt / wie du an al­len En­den helf­fen kanſt / ob auch gleich / je­mand on Schiff ins Meer ſich ge­be. 5[5]Doch weil du nicht wilt / das le­dig li­ge / was du durch deine Weis­heit / ge­ſchaf­fen haſt / ge­ſchichts / das die Men­ſchen jr Le­ben auch ſo ge­rin­gem Holtz ver­traw­en / vnd be­hal­ten wer­den im Schiff / da­mit ſie durch die Meer­wel­len fa­ren. 6[6]DEnn auch vor al­ters / da die hoh­mü­ti­gen Ri­ſen vmb­bracht wur­den / Flo­hen die / an wel­cher Hoff­nung bleib die Welt zu meh­ren / in ein Schiff / welchs dei­ne Hand re­gier­te / vnd lieſ­ſen al­ſo der welt Sa­men hin­der ſich. 7[7]Denn ſolch holtz iſt ſe­gens wol werd / da­mit man recht han­delt. 8[8]Aber des fluchs werd iſt / das / ſo mit hen­den ge­ſchnitzt wird / ſo wol als der / der es ſchni­tzet / Die­ſer da­r­umb / das ers ma­chet / Je­nes da­r­umb / das es Gott ge­nen­net wird / So es doch ein ver­geng­lich ding iſt. 9[9]Denn Gott iſt bei­den gleich feind / dem Gott­lo­ſen / vnd ſei­nem gott­lo­ſen Ge­ſcheff­te / 10[10]Vnd wird das werck / ſampt dem Mei­ſter ge­que­let wer­den. 11[11]DARumb wer­den auch die Gö­tzen der Hei­den heim­ge­ſucht Denn ſie ſind aus der Cre­a­tur Got­tes / zum Grew­el vnd zum Er­ger­nis der Men­ſchen ſee­le / vnd zum ſtri­cke den Vn­uer­ſten­di­gen / wor­den. 12[12]Denn Gö­tzen auff­rich­ten / iſt die höch­ſte Hu­re­rey / vnd die ſel­bi­gen er­den­cken / iſt ein ſched­lich Exem­pel im le­ben. ON anfang ſind ſie nicht ge­we­ſen / wer­den auch nicht ewig blei­ben / 14[14]Son­dern durch ei­tel ehre der Men­ſchen ſind ſie in die Welt ko­men / vnd da­r­umb er­dacht / das die Men­ſchen eins kur­tzen Le­bens ſind. 15[15]Denn ein Va­ter / ſo er vber ſei­nen Son / der jm all­zu frue da­hin ge­no­men ward / leid vnd ſchmer­tzen trug / Lies er ein Bil­de ma­chen / vnd fieng an / den / ſo ein tod Menſch war / nu fur Gott zu hal­ten / vnd ſtiff­tet fur die ſei­nen ein Gottes­dienſt vnd Opf­fer. 16[16]Dar­nach mit der zeit / ward ſol­che Gott­lo­ſe wei­ſe fur ein Recht ge­hal­ten / Das man auch mu­ſte Bil­der eh­ren aus der Ty­ran­nen ge­bot. 17[17]DEſ­ſel­bi­gen gleichen / wel­che die Leu­te nicht kund­ten vn­ter au­gen eh­ren / da­r­umb das ſie zu fer­ne wo­ne­ten / Lieſ­ſen ſie aus fer­ne Lan­den das an­ge­ſicht ab­ma­len / vnd mach­ten ein löb­lich Bil­de des herr­li­chen Kö­ni­ges / Auff das ſie mit vleis heuch­len möch­ten dem ab­we­ſen­den / als dem ge­gen­wer­ti­gen. 18[18]So treib auch der Künſt­ler ehr­gei­tzig­keit / die Vn­uer­ſten­di­gen zu ſter­cken ſol­chen Gottes­dienſt / 19[19]Denn wel­cher dem Für­ſten wolt wol die­nen / der mach­te das Bil­de mit al­ler Kunſt auffs fei­neſt. 20[20]Der Hauf­fe aber / ſo durch ſolch fein Ge­mech­te ge­reitzt ward / fieng an / den fur ei­nen Gott zu hal­ten / wel­cher kurtz zu­uor fur ein Menſch ge­eh­ret war. 21[21]Aus ſol­chem kam der be­trug in die Welt / wenn den Leu­ten et­was an­ge­le­gen war / oder wol­ten den Ty­ran­nen ho­fie­ren / ga­ben ſie den Stei­nen vnd Holtz ſol­chen na­men / der doch der ſel­bi­gen nicht ge­bürt. DARnach lieſſen ſie ſich nicht dran be­nü­gen / das ſie in Got­tes er­kent­nis jr­re­ten / Son­dern ob ſie gleich in eim wü­ſten wil­den we­ſen der Vn­weis­heit le­be­ten / nen­ne­ten ſie doch ſol­chen krieg vnd vbel frie­de. 23[23]Denn ent­we­der ſie wür­gen jre Kin­der zum Opf­fer / oder pfle­gen Got­tes­dienſt / der nicht zu ſa­gen iſt / oder hal­ten wü­ti­ge Freſ­ſe­rey / nach vn­ge­wön­li­cher wei­ſe / 24[24]vnd ha­ben för­der we­der rei­nen wan­del noch Ehe / Son­dern ei­ner er­wür­get den an­dern mit liſt / oder be­lei­digt jn mit Ehe­bruch / 25[25]Vnd ge­het bey jnen vn­ter­nan­der her / Blut / mord / dieb­ſtal / falſch / be­trug / vn­trew / po­chen / mein­eid / 26vn­ru­ge der Fro­men / [26]vn­danck / der jun­gen Her­tzen er­ger­nis / ſtum­men Sün­den / blut­ſchan­den / Ehe­bruch / vn­zucht. 27[27]Denn den ſchend­li­chen Gö­tzen die­nen iſt al­les bö­ſen an­fang / vr­ſach vnd en­de. 28[28]HAlten ſie Feiertage / ſo thun ſie / als we­ren ſie wü­tend / Weiſ­ſa­gen ſie / ſo iſts ei­tel Lü­gen / Sie le­ben nicht recht / ſchwe­ren leicht­fer­tig fal­ſchen Eid. 29[29]Denn weil ſie gleu­ben an die leb­lo­ſen Gö­tzen / be­ſor­gen ſie ſich kei­nes ſcha­dens / wenn ſie fel­ſch­lich ſchwe­ren. 30[30]Doch wird al­ler bei­de Recht vber ſie ko­men / bei­de des / Das ſie nicht recht von Gott hal­ten / weil ſie auff die Gö­tzen ach­ten / Vnd des / das ſie vn­recht vnd felſch­lich ſchwe­ren / vnd ach­ten kein Hei­li­ges. 31[31]Denn der Vn­ge­rech­ten bos­heit nimpt ein en­de / nicht nach der ge­walt / die ſie ha­ben / wenn ſie ſchwe­ren / Son­dern nach der ſtraf­fe die ſie ver­die­nen mit jrem ſün­di­gen." -

- und daneben stehend :" (Vnruge) Das ſie den Fro­men alle vn­ru­ge vnd pla­ge an­le­gen." - 


- und so hierin = Weisheit 14 |Einheitsübersetzung 2016 - "1 Ein anderer, der sich zu einer Seefahrt rüstet, auf der er wilde Wogen durchqueren wird, / ruft ein Holz an, das gebrechlicher ist als das Schiff, das ihn trägt. 2 Das Fahrzeug hat der Erwerbstrieb ersonnen, / die Meisterin Weisheit aber hat es geschaffen. 3 Deine Vorsehung, Vater, steuert es; / denn du hast auch im Meer einen Weg gebahnt / und in den Wogen einen sicheren Pfad. 4 Damit zeigst du, dass du imstande bist, aus jeder Lage zu retten, / sodass jemand auch ohne handwerkliche Fertigkeit ein Schiff besteigen kann. 5 Du willst, dass die Werke deiner Weisheit nicht ungenutzt bleiben. / Darum vertrauen Menschen ihr Leben sogar einem winzigen Holz an, / und welche die Flut auf einem Floß durchquerten, wurden gerettet. 6 So hat auch in der Urzeit beim Untergang der überheblichen Riesen / die Hoffnung der Welt sich auf ein Floß geflüchtet / und, durch deine Hand gesteuert, der Welt den Samen eines neuen Geschlechtes hinterlassen. 7 Denn Segen ruht auf dem Holz, durch das Gerechtigkeit geschieht. 8 Fluch hingegen trifft das von Händen geformte Holz und seinen Bildner, / ihn, weil er es bearbeitet hat, jenes, weil es Gott genannt wurde, obwohl es vergänglich ist. 9 Denn Gott sind in gleicher Weise der Gottlose wie seine Gottlosigkeit verhasst; 10 mit dem Bildner wird sein Werk der Strafe verfallen. 11 Darum kommt auch über die Götzenbilder der Völker das Gericht, / weil sie in Gottes Schöpfung zum Gräuel geworden sind, / zu Fallen für die Seelen der Menschen / und zur Schlinge für die Füße der Toren. 12 Das Ersinnen von Götzenbildern war Anfang der Untreue, / ihre Erfindung führte zur Sittenverderbnis. 13 Weder waren sie von Anfang an da noch werden sie ewig bleiben. 14 Durch die eitle Ruhmsucht der Menschen sind sie in die Welt gekommen, / darum ist ihnen auch ein jähes Ende zugedacht. 15 Bedrückt durch allzu frühe Trauer, ließ ein Vater / von seinem Kind, das gar schnell hinweggerafft wurde, ein Bildnis machen; so ehrte er einen toten Menschen als Gott / und führte bei seinen Untergebenen Geheimkulte und Riten ein. 16 Im Lauf der Zeit verfestigte sich der gottlose Brauch und wurde wie ein Gesetz befolgt, / die Standbilder erhielten auf Anordnung der Herrscher göttliche Verehrung. 17 Konnten die Menschen einen König nicht unmittelbar ehren, weil er weit weg wohnte, / dann bildeten sie das Aussehen des Fernen ab; sie machten von dem verehrten König ein Bildnis, das allen sichtbar war, / um dem Abwesenden wie einem Anwesenden mit Eifer zu huldigen. 18 Der Ehrgeiz des Künstlers führte zur Ausbreitung der Verehrung / auch bei denen, die den Geehrten gar nicht kannten. 19 Wohl um dem Herrscher zu gefallen, / bot er seine ganze Kunst auf, um ihn schöner darzustellen, als er war. 20 Vom Glanz des Werkes hingerissen, hielt die Menge / den, der noch kurz zuvor nur als Mensch geehrt wurde, jetzt für anbetungswürdig. 21 Dies ist dem Leben zum Verhängnis geworden: / Die Menschen haben, unter dem Druck von Unglück oder Herrschermacht, / Stein und Holz den Namen beigelegt, der mit niemand geteilt werden kann. 22 Als ob es nicht genug wäre, in der Erkenntnis Gottes zu irren, / nennen sie in dem großen Krieg, den die Unwissenheit in ihr Leben bringt, / so große Übel auch noch Frieden. 23 Sie feiern kindermörderische Einweihungsriten oder geheime Kulte / oder wilde Gelage nach fremdartigen Sitten 24 und halten weder Leben noch Ehen rein,/ sondern einer tötet heimtückisch den andern oder beleidigt ihn durch Ehebruch. 25 Alles ist ein wirres Gemisch von Blut und Mord, Diebstahl und Betrug, Verdorbenheit, Untreue, Aufruhr und Meineid; 26 es herrscht Umkehrung der Werte, undankbare Vergesslichkeit, / Befleckung der Seelen, Vertauschung der Geschlechter, / Zerrüttung der Ehen, Ehebruch und Zügellosigkeit. 27 Die Verehrung der namenlosen Götzenbilder / ist aller Übel Anfang, Ursache und Höhepunkt. 28 Sie rasen im Freudentaumel, weissagen Lügen, / leben in Ungerechtigkeit oder schwören leichthin einen Meineid. 29 Im Vertrauen auf leblose Götzen / erwarten sie nicht, dass ihre Meineide ihnen schaden könnten. 30 Jedoch für beides wird sie die gerechte Strafe treffen: / dass sie falsch dachten über Gott, indem sie Götzenbilder verehrten, / und dass sie unter Missachtung der Heiligkeit des Eides hinterlistig und ungerecht schworen. 31 Es ist nie die Macht derer, bei denen sie schworen, / sondern immer das die Sünder strafende Recht, / das die Vergehen der Ungerechten verfolgt."  -


- Wie auch - Altes Testament - aus meinem Buch = Die Bibel: Einheitsübersetzung. Altes und Neues Testament -

- per Foto =

- die Vorrede zu = "DAS BUCH BARUCH ..." - 






-  Baruch 6 | Einheitsübersetzung 2016 - "1 Wegen der Sünden, die ihr gegen Gott begangen habt, werdet ihr von Nebukadnezzar, dem König der Babylonier, als Gefangene nach Babel geführt. 2 Seid ihr dann nach Babel gekommen, so müsst ihr dort viele Jahre bleiben, für lange Zeit, bis zu sieben Generationen; danach führe ich euch von dort in Frieden wieder heraus. 3 Nun werdet ihr in Babel Götter aus Silber, Gold und Holz sehen, die man auf den Schultern trägt und die den Völkern Furcht einflößen. 4 Hütet euch dann, euch den Fremden anzugleichen und euch von Furcht vor diesen Göttern erfassen zu lassen, 5 wenn ihr seht, wie die Menge sich vor und hinter ihnen niederwirft; sprecht vielmehr in Gedanken: Dir gebührt Anbetung, Herr! 6 Denn mein Engel ist bei euch; er wird über euer Leben wachen. 7 Ein Handwerker hat ihnen eine glatte Zunge angefertigt; sie selbst wurden mit Gold und Silber überzogen; doch sind sie Trug und können nicht reden. 8 Wie für ein Mädchen, das Schmuck liebt, nimmt man Gold und fertigt Kronen für die Häupter ihrer Götter. 9 Manchmal nehmen aber die Priester Gold und Silber heimlich von ihren Göttern weg und verwenden es für sich selber; sie geben davon auch den Huren in der Kammer. 10 Man schmückt sie auch, die Götter aus Silber, Gold und Holz, mit Gewändern wie Menschen. Diese Götter werden aber nicht vor Rost und Fraß gerettet. 11 Sie sind in Purpurgewänder gehüllt und doch muss man ihnen den Staub aus dem Gesicht wischen, der im Tempel aufwirbelt und sich dick auf sie legt. 12 Sogar ein Zepter trägt ein solcher Gott, wie jemand, der das Land regiert, doch niemand töten kann, der sich gegen ihn verfehlt. 13 Er hat in der Rechten einen Dolch oder eine Streitaxt, kann aber nicht einmal sich selbst vor Krieg oder Räubern retten. 14 So zeigen sie deutlich, dass sie keine Götter sind. Fürchtet sie also nicht! 15 Wie eines Menschen Gefäß, das zerbricht, unbrauchbar wird, so geht es auch mit ihren Göttern, die in ihren Tempeln aufgestellt sind: 16 Ihre Augen sind voll vom Staub, den die Füße der Besucher hineintragen. 17 Und wie die Höfe rings verschlossen sind, sobald jemand, der sich am König vergangen hat, zur Hinrichtung abgeführt werden soll, so sichern die Priester deren Tempel mit Türen, Riegeln und Querbalken, damit sie nicht von Räubern geplündert werden. 18 Die Priester zünden Lichter an, mehr sogar als für sich selbst, doch die Götter können keines davon sehen. 19 Es geht ihnen wie einem Balken am Tempel: Ihr Inneres wird, wie man sagt, zerfressen. Sie aber bemerken nicht die Würmer, die aus der Erde kommen und sie selbst samt ihren Gewändern aufzehren. 20 Ihre Gesichter sind geschwärzt vom Rauch, der im Tempel aufsteigt. 21 Auf ihrem Körper und auf ihrem Kopf lassen sich Fledermäuse, Schwalben und andere Vögel nieder, ebenso auch Katzen. 22 Daran erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Fürchtet diese da also nicht! 23 Sie sind mit Gold überzogen, damit sie schön aussehen; wenn aber niemand den Schmutz wegputzt, glänzen sie ganz und gar nicht. Nicht einmal, als sie gegossen wurden, spürten sie es. 24 Jeden Preis zahlte man für sie, obwohl sie keinen Lebensatem besitzen. 25 Da sie ihre Füße nicht gebrauchen können, werden sie auf den Schultern getragen und zeigen so den Menschen ihren eigenen Unwert. Sie beschämen auch ihre Diener; denn ein solcher Gott muss von ihnen aufgestellt werden, damit er nicht zu Boden fällt. 26 Stellt man ihn aufrecht hin, so kann er sich selbst nicht bewegen; steht er schief, kann er sich nicht aufrichten. Vielmehr setzt man ihnen die Gaben vor wie den Toten. 27 Aus ihren Opfern aber ziehen die Priester Nutzen, indem sie sie verkaufen. Nicht besser handeln ihre Frauen: Sie pökeln davon ein, aber einem Armen oder Schwachen geben sie nichts. Sogar Frauen mit Monatsblutungen und Wöchnerinnen berühren ihre Opfer. 28 Daran erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Fürchtet sie also nicht! 29 Wie könnte man sie Götter nennen, da doch sogar Frauen ihnen Gaben vorsetzen, diesen Göttern aus Silber, Gold und Holz? 30 In ihren Tempeln fahren die Priester den Prozessionswagen, das Gewand zerrissen, Kopf und Bart geschoren und das Haupt entblößt. 31 Sie heulen und schreien vor ihren Göttern wie andere beim Totenmahl. 32 Von ihren Gewändern nehmen die Priester und kleiden damit ihre Frauen und Kinder. 33 Ob jemand diesen Göttern Böses oder Gutes antut, sie sind nicht imstande, es zu vergelten. Einen König können sie weder einsetzen noch absetzen. 34 Ebenso wenig können sie Reichtum oder auch nur Geld verschaffen. Hat ihnen jemand ein Gelübde gemacht, erfüllt es aber nicht, so können sie keine Rechenschaft fordern. 35 Sie können keinen Menschen vom Tod erretten noch einen Schwachen dem Starken entreißen. 36 Einen Blinden können sie nicht sehend machen, einen Bedrängten nicht befreien. 37 Mit der Witwe haben sie kein Mitleid, dem Waisenkind helfen sie nicht. 38 Den Steinen aus den Bergen gleichen die hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter. Wer diese da verehrt, wird beschämt. 39 Wie kann einer da glauben oder behaupten, sie seien Götter? 40 Ihrer Ehre schaden die Chaldäer sogar selbst. Sehen sie nämlich einen Stummen, der nicht sprechen kann, so bringen sie ihn zu Bel und bitten, dass er die Sprache erhalte, als ob Bel ihn auch nur wahrnehmen könnte. 41 Und obwohl sie das wissen, bringen sie es doch nicht über sich, diese Götter da zu verlassen; sie haben ja keinen Verstand. 42 Die Frauen aber sitzen, mit Schnüren umwunden, an den Wegen und lassen Kleie in Rauch aufgehen. 43 Sobald nun eine von ihnen von einem Vorübergehenden mitgeschleppt worden ist und bei ihm gelegen hat, schmäht sie ihre Nachbarin, weil diese nicht gleich ihr für würdig befunden und ihre Schnur noch nicht zerrissen wurde. 44 Was immer bei diesen Göttern geschieht, ist Trug. Wie kann einer da glauben oder behaupten, dass diese da Götter seien? 45 Von Handwerkern und Goldschmieden sind sie verfertigt. Sie werden nichts anderes, als was sie nach dem Willen der Künstler werden sollten. 46 Die sie machen, erreichen selbst kein hohes Alter; wie sollten da ihre Machwerke Götter sein? 47 Nein, nur Trug und Schande hinterlassen sie ihren Nachkommen. 48 Nähern sich nämlich Krieg und Unheil diesen Göttern da, dann beraten die Priester miteinander, wo sie sich mit ihnen verstecken können. 49 Wie sollte man da nicht merken, dass sie keine Götter sind, da sie sich selbst weder vor Krieg noch vor Unheil retten können? 50 Sie sind ja nur hölzerne, mit Gold und Silber überzogene Gebilde; man wird nach alldem erkennen, dass sie Trug sind. Allen Völkern und Königen wird es dann offenbar, dass jene keine Götter sind, sondern Werke von Menschenhand und dass ihnen keine göttliche Wirkkraft innewohnt. 51 Wer sieht da nicht, dass sie keine Götter sind? 52 Sie können weder einen König im Land einsetzen noch den Menschen Regen spenden. 53 Sie halten nicht Gericht bei ihnen und befreien keinen, dem Unrecht geschah; denn sie sind machtlos wie die Krähen zwischen Himmel und Erde. 54 Ergreift gar Feuer den Tempel der hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter, dann fliehen zwar ihre Priester und retten sich, sie selbst aber verbrennen darin wie die Balken. 55 Keinem König und keinem Feind bieten sie Widerstand. 56 Wie kann einer da annehmen oder glauben, dass sie Götter sind? 57 Weder vor Dieben noch vor Räubern können sie sich retten, diese hölzernen, mit Silber und Gold überzogenen Götter. Jene sind stärker und nehmen ihnen das Gold und Silber ringsum ab, samt den Gewändern, die ihnen umgelegt sind, und machen sich damit fort, ohne dass die Götter auch nur sich selber helfen könnten. 58 Besser ist darum ein König, der seine Mannhaftigkeit zeigt, besser ein nützliches Hausgerät, das der Besitzer brauchen kann, als solche trügerischen Götter; besser im Haus eine Tür, die das, was drinnen ist, schützt, als solche trügerischen Götter; besser im Königspalast eine hölzerne Säule als solche trügerischen Götter. 59 Sonne, Mond und Sterne, die bestellt sind, um als Leuchten zu nützen, gehorchen willig. 60 Ebenso ist auch der Blitz, wenn er aufleuchtet, schön anzusehen. Genauso ist es beim Wind, der über das ganze Land weht. 61 Wenn den Wolken von Gott befohlen wird, über die ganze Erde dahinzuziehen, so vollführen sie den Auftrag. Wird endlich das Feuer von oben ausgesandt, um Berge und Wälder zu verzehren, so tut es, was befohlen war. 62 Alldem kommen aber diese Götter weder an Erscheinung gleich noch an Kraft. 63 Daher kann man weder glauben noch behaupten, dass sie Götter sind; sie sind ja nicht imstande, Gericht zu halten oder den Menschen Gutes zu tun. 64 Da ihr nun wisst, dass sie keine Götter sind, so fürchtet sie nicht! 65 Sie können den Königen weder fluchen noch sie segnen. 66 Sie lassen bei den Völkern keine Zeichen am Himmel erscheinen. Sie können nicht strahlen wie die Sonne noch leuchten wie der Mond. 67 Die Tiere sind besser daran als jene; denn sie können an einen schützenden Ort fliehen und sich selber helfen. 68 So ist uns auf gar keine Weise sichtbar, dass sie Götter sind. Darum fürchtet sie nicht! 69 Wie im Gurkenfeld eine Vogelscheuche, die nichts behütet, so sind ihre hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter. 70 Ebenso gleichen sie einem Dornbusch im Garten, auf den sich Vögel jeder Art niederlassen; oder auch einem Toten, der ins Dunkel geworfen ist, gleichen diese hölzernen, mit Gold und Silber überzogenen Götter. 71 Auch am Purpur und am Marmor, der an ihnen verrottet, erkennt ihr, dass sie keine Götter sind. Zuletzt werden sie selbst zerfressen und zum Gespött im Land. 72 Besser ist also ein gerechter Mensch, der keine Götterbilder hat; denn er ist sicher vor dem Gespött." - 


- und hierin = Biblia: Die Lutherbibel von 1545 Das Buch Baruch = VI. 6,1-72 - "[1] DIS iſt die abſchrifft der Epi­ſtel / die Jeremias geſand hat / An die ſo gefangen weg­ge­fü­ret ſolten werden gen Babel / von dem könig zu Babel / Darin er jnen ſolches ver­kün­di­get / wie jm Gott befolhen hatte. 1 [2] VMb ewr Sünde willen / die jr ge­than habt wider Gott / werdet jr gen Babel gefangen weg­ge­fü­ret werden / von Ne­bu­cad­Ne­zar dem könige zu Babel. 2[3]Vnd jr werdet zu Babel bleiben müſſen eine lange zeit / nem­lich / ſiebenzig jar / Darnach wil ich euch von dannen wider er aus füren mit friede. 3[4] VNter des aber werdet jr ſehen zu Babel / Das man auff den achſeln tragen wird / die ſilbern / gülden vnd hültzen Götzen / Fur welchen ſich die Hei­den fürchten. 4[5] Dar­umb ſehet euch fur / das jr jnen ſolchs nicht nachthut / vnd den Hei­den nicht gleich werdet. 5[6] Vnd wenn jr ſehet das Volck / das vor vnd nach gehet / die Götzen anbeten / So ſprecht in ewrem hertzen / HERr / Dich ſol man anbeten / 6[7] Denn mein Engel ſol bey euch ſein / Vnd ich wil ewer Seelen rechen. 7[8] IRe Zunge iſt vom Werckmeiſter fein gemacht / vnd ſie ſind mit gold vnd ſilber gezieret / vnd haben geſchnitzte Zungen / Aber es ſind nicht rechte zungen / vnd können nicht reden. 8[9a]Sie ſchmücken ſie mit gold / wie eine Metze zum tantz / 9[9b] vnd ſetzen jnen kronen auff. 9[10a] Vnd die Pfaffen ſtelen das gold vnd ſilber von den Götzen / 10a[10b] vnd bringens vmb mit den Hu­ren im Hurhaus. 10b[11] Vnd ſchmücken die ſilbern / gülden vnd hültzern Götzen mit Kleidern / als werens Men­ſchen. 11a[12] Sie können ſich aber nicht verwaren fur dem Roſt vnd Motten / 11b[13a]Vnd wenn man jnen ein Purpurkleid anzeucht / 12[13b]ſo mus man jnen den ſtaub abwiſchen / der auff jnen ligt. 13[14] VND er tregt ein Scepter in der hand / wie ein König / Vnd kan doch niemand ſtraffen / der jm leid thut. 14[15] Er hat auch ein Schwert vnd ein Axte in der hand / Er kan ſich aber der Diebe vnd Reuber nicht er­we­len. Daran ſihet man wol / das ſie nicht Götter ſind / Darumb fürchtet ſie nicht. 15[16] GLeich wie ein Gefeſs / das ein Menſch brauchet / wenn es zubrochen wird / vnnütze iſt / Eben ſo ſind jre Götzen. 16[17] Wenn man ſie in jre Heuſlin ſetzt / werden ſie vol ſtaubs / von den füſſen dere / die hin ein gehen. 17[18] Die Prieſter verwaren der Götzen tempel mit thüren / ſchloſſen vnd rigeln / das ſie von den Reubern nicht geſtolen werden. Eben als wenn man einen gefangen legt vnd verwaret / der ſich am König vergriffen hat / vnd zum tode verurteilt iſt. 18[19] Sie zünden jnen Lampen an / vnd der viel mehr / denn ſie fur ſich ſelbs an­zün­den / Vnd ſehen doch nichts. 19[20] Sie ſind wie die Balcken im hauſe / Vnd die würm ſo auff der Erden kriechen / freſſen jr Hertz vnd jre Kleider / vnd ſie fülens doch nicht. 20[21] VNter jrem angeſicht ſind ſie ſchwartz vom rauch im Hauſe / 21[22] vnd die Nachteulen / Schwalben vnd ander Vogel / ſetzen ſich auff jre Köpffe / des gleichen auch die Katzen. 22[23] Daran jr ja mercken könnet / das es nicht Götter ſind / Darumb fürchtet ſie nicht. 23[24] DAs Gold das man vmb ſie henget / ſie da mit zu ſchmücken / gleiſſet nicht / wenn man den roſt nicht abwüſchet. Da man ſie gegoſſen hat / fületen ſie es nicht / 24[25] Aus al­ler­ley köſtlicher materien hat man ſie gezeuget / Vnd iſt doch kein Leben darin. 25[26] Weil ſie nicht gehen können / mus man ſie auff den achſeln tragen. Daran die Leute ſehen können / das es ſchendliche Götter ſeien. 25[27a] ES müſſen ſich auch jrer ſchemen / die ſie ehren / 26[27b] Dar­umb / das ſie weder von jnen ſelber können auffſtehen / ſo ſie auff die erden fallen / Noch ſich regen / ſo man ſie auffgericht hinſetzet / Noch ſich auffrichten / ſo man ſie lehnet. Vnd wie man den Todten opffer furſetzet / Alſo ſetzet mans jnen auch fur. 27[28] Ire Prieſter aber bringen das vmb / das jnen gegeben wird / Desgleichen auch jre Wei­ber braſſen dauon / vnd geben weder dem Armen noch dem Krancken etwas dauon. 28[29] Vnreine Wei­ber vnd Sechswöchnerin rüren jre Op­ffer an. Daran jr ja mercken könnet / das es nicht Götter ſind / Darumb fürchtet ſie nicht. 29[30] VND woher ſollen ſie Götter hei­ſſen? Denn die Wei­ber pflegen der ſilbern / gülden vnd hültzern Götzen. 30[31] Vnd die Prieſter ſitzen in jren Tempeln / mit weiten Chorröcken / ſcheren den Bart ab / vnd tragen Platten / ſitzen da mit bloſſen Köpffen / 31[32] heulen vnd ſchreien fur jren Götzen / wie man pflegt in der todten Begengniſſen / 32[33] Die Pfaffen ſtelen jnen jre Kleider / vnd kleiden jre Wei­ber vnd kin­der dauon. 33[34] MAn thu jnen böſes vnd gutes / ſo können ſie es doch nicht vergelten. Sie vermügen weder einen König einzuſetzen / noch abzuſetzen. 34[35] Sie können weder gelt noch gut geben. Gelobet jnen jemand etwas / vnd helt es nicht / So foddern ſie es nicht. 35[36] Sie können einen Men­ſchen vom tod nicht erretten / noch einem Schwechern helffen wider den Starcken. 36[37] Sie können keinen Blinden nicht ſehend machen. Sie können einem Men­ſchen in der not nicht helffen. 37[38] Sie erbarmen ſich der Widwen nicht / vnd helffen den Waiſen nicht. 38[39] Denn ſie ſind hültzern / mit gold vnd ſilber gezieret / den Steinen gleich / die man aus dem Berg bawet / Dar­umb die ſie ehren / müſſen zu ſchanden werden. 39[40a] WIe ſol man ſie denn fur Götter halten / oder ſo hei­ſſen? 40a[40b] weil auch die Chaldeer nicht gros von jnen halten. 40b[41] Denn wenn ſie einen Stummen ſehen / der nicht reden kan / bringen ſie den Bel / vnd ſagen / der Stumme ſol jn anruffen / gleich als verſtünde ers / 41[42] Vnd wiewol ſie wiſſen / das kein Leben in jnen iſt / noch lauffen ſie jnen nach. 42[43] Die Wei­ber aber ſitzen fur der Kirchen mit ſtricken vmbgürtet / vnd bringen Obs zum opffer. 43[44] Vnd wenn jemand fur vbergehet / vnd eine von jnen hin weg nimpt / vnd bey jr ſchlefft / Rhümet ſie ſich wider die andern / das jene nicht ſey werd geweſt / wie ſie / das jr der Gurt auffgelöſet würde. 44[45] Alles was durch ſie geſchicht / iſt eitel triegerey / Wie ſol man ſie denn fur Götter halten / oder ſo hei­ſſen? 45[46] VOn Werckmeiſtern vnd Goldſchmiden ſind ſie gemacht / vnd was die Werckmeiſter wollen / mus draus werden / vnd nichts anders. 46[47a] Vnd die ſo ſie gemacht haben / können nicht lange leben / 47a[47b] Wie ſolten denn das Götter ſein / ſo von jnen gemacht ſind? 47b[48] Dar­umb geben ſie den Nach­ko­men nur ergernis vnd urſache zur ſchendlichen Abgötterey. 48[49] Denn wenn Krieg oder ſonſt ein vnglück vber ſie komet / ratſchlahen die Pfaffen vn­ter­nan­der / Wo ſie ſich zu gleich mit den Götzen verbergen wollen. 49[50] Darumb kan man wol mercken / das es keine Götter ſind / weil ſie ſich ſelber weder fur Krieg noch anderm vnglück ſchützen können / 50[51] Denn es ſind doch nur hültzern / vergüldet vnd vberſilberte Götzen. DArumb kan man nu fort wol erkennen / das es triegerey iſt / allen Hei­den vnd Königen offenbar / vnd nicht Götter / ſon­dern von Men­ſchen henden gemacht / vnd iſt keine Gottheit in jnen. 51[52] Darumb kan jederman wol mercken / das es nicht Götter ſind. 52[53] Denn ſie erwecken keinen König im Lande / Sie geben den Men­ſchen nicht regen / 53[54a] vnd nemen ſich keins regierens noch ſtraffens an / 54a[54b] So wenig als die Vogel / ſo in der Lufft hin vnd wider fliegen. 54b[55] WEnn das Haus der hültzern / vergüldeten vnd vberſilberten Götzen vom fewr angehet / So lauffen die Pfaffen dauon / vnd verwaren ſich fur ſchaden / Sie aber verbrennen / wie ander Balcken. 55[56a] Sie können weder Königen noch keinem Kriegsuolck nicht widerſtehen / 56a[56b] Wie ſol man ſie denn fur Götter halten oder nennen? 56b[57] DIe hültzern / vberſilberte vnd vergüldete Götzen können ſich nicht ſchützen fur Dieben vnd Reubern / 57[58] Denn ſie ſind jnen zu ſtarck / das ſie ſie berauben vnd ausziehen / nemen jnen gold / ſilber vnd kleider weg / vnd komen dauon / So können ſie jnen ſelber nicht helffen. 58[59] Darumb iſt viel beſſer ein König ſein / der ſeine macht beweiſen kan / Oder ein nützlich Hausrat ſein / das im Hau­ſe nütze iſt / Oder eine Thür / die das Haus verwaret / oder eine Hültzerne Seule in einem königlichen Saal / denn ein ſolcher onmech­ti­ger Götze. 59[60] SOnn / Mond vnd Sterne ſcheinen / vnd ſind gehorſam / wie ſie Gott heiſſt / 60[61] Desgleichen der Blitz leuchtet / das man jn ſihet / Der Wind wehet in allen Landen / 61a[62] Vnd die Wolcken faren durch die gantze welt / vnd thun was ſie Gott heiſſt. 61b[63] Alſo auch das Fewr von oben her / ſchlegt berge vnd welde / vnd thut was jm geboten iſt. 62[64a] Die Götzen aber können ſich weder regen noch etwas thun. 63[64b] Darumb ſol man ſie nicht fur Götter halten / oder ſo hei­ſſen / Denn ſie können weder ſtraffen noch helffen. 64[65] WEil jr denn wiſſet / das es nicht Götter ſind / So fürchtet euch nicht fur jnen / 65[66] Denn ſie können die Könige weder verfluchen noch ſegenen. 66[67] Sie können auch kein Zeichen am Himel den Hei­den anzeigen. Sie können es nicht liecht machen / wie die Sonne / noch einen ſchein geben / wie der Monde. 67[68] Die vnuernünfftigen Thier ſind beſſer denn ſie / die können doch in eine Hüle fliehen / vnd ſich verwaren. 68[69] DARumb iſt aller ding offenbar / das ſie keine Götter ſind. 69[70]Denn wie ein Schewſal im Garten nichts verwaren kan / Alſo ſind auch jre hültzern / vergüldete vnd vberſilberte Götzen kein nütz. 70[71] Vnd wie eine Hecken im Garten iſt / darauff al­ler­ley Vogel niſten / oder / wie ein Todter der im Grabe ligt / Alſo ſind jre hültzern / vergüldete vnd vberſilberte Götzen. 71[72] AVch kan man es daran mercken / das ſie nicht Götter ſind / Denn der Scharlacken / den ſie vmbhaben / wird von den Motten zufreſſen / vnd ſie ſelbs endlich auch dazu / das jr jederman ſpottet. 72[73] Wol dem Men ſchen der Gerecht iſt / vnd keine ..... " -

 - und hierin = "... ewrem hertzen ..." - wie "... ewer Seelen ..." - wie "... Nachteulen / ...." - wie "... Götzen ..." = anstatt = " ... in Gedanken: ..." - wie "... euer Leben ..." -  wie "... Fledermäuse, ..." - wie ohne Götzen = wie wiederum weiter Oben in der Einheitsübersetzung daraus, - usw. - 

- und bezogen = " triegerey" - auch = Trickserei Synonym - Bedeutungen - Ähnliche Wörter - "... Bedeutung: Überlistung Hinterlist Mogelpackung Kuhhandel Zirkumvention Menschenfang Rosstäuscherei Trickserei Bauernfängerei ...."  - zu "Hinterlist" auch in Rubrik :"La Vie Startseite" - und zu "Bauernfängerei" auch in Rubrik : "Sammelsurium Drei" -



Sowie -

= Screenshot per „Apple iPAD“ aus =  Wer weiß, wozu es gut ist? - Edition Ewige Weisheit -

"In einem kleinen Dorf lebte ein Bauer, der ein schönes starkes Pferd besaß, dass ihm half den Lebensunterhalt für seine Familie zu verdienen. Die Dorfbewohner sagten ihm, wie glücklich er doch sein könne, ein so prachtvolles Pferd zu haben.

Er aber sagte gleichmütig: „Ja, doch keiner weiß was sein wird.

Eines Tages war das Pferd verschwunden. Es schien das seine Nachbarn wirklich betroffen zu machen, denn sie kamen zu dem Bauern und drückten ihm ihr Mitgefühl aus.

„Dein Pferd ist weggelaufen. Wie bedauerlich!“, riefen sie.

Er aber sagte gleichmütig: „Ja, doch keiner weiß was sein wird.“

Dann, eines Tages, kehrte das Pferd zu ihm zurück und mit ihm zwei schöne Wildpferde.

Was für ein Glück Du doch hast; was für ein unglaubliches Glück.“

Die anderen Dorfbewohner freuten sich für ihn, bejubelten das Ereignis.

Er aber erwiderte gleichmütig: „Ja, doch keiner weiß was sein wird.“

Einige Tage darauf machte sich der Sohn des Bauern auf eines der Wildpferde einzureiten. Doch da warf ihn das Pferd ab, und er brach sich sein Bein.

Die Dorfbewohner kamen und brachten ihre Bestürzung zum Ausdruck.

Was für ein Unglück“, sagten sie.

Er aber sprach: „Ja, doch keiner weiß was sein wird.“

Etwa einen Monat nach dem Vorfall sah man mehrere Reiter sich dem Dorf des Bauern nähern. Es war ein Offizier mit mehreren berittenen Soldaten. Sie kamen um wehrfähige Männer für den Krieg zu rekrutieren. Doch als sie den Sohn des Bauern mit seinem gebrochenen Bein sahen, ließen sie ihn zurück.

Die Dorfbewohner freuten sich: „Dein Sohn ist verschont geblieben. Was für ein Glück!

Der Bauer lächelte und sprach: „Ja, doch keiner weiß was sein wird.“" -




Sowie aus meinem Buch per Hinweis = Die vierzig Geheimnisse der Liebe - zwei untere Fotos = 1) - "... >>Es schmeckt köstlich, Kira. Wie hast du das gemacht?<< ... >>Was soll die Frage? Auch wenn ich dir sagen würde, wie es geht, bekämst du es nicht hin. << Schams hielt den Blick auf mich geheftet und nickte kaum merklich, ... , doch er blieb ruhig und schwieg. ..." - wie = 2) - "... Zu meiner Verwunderung war jedes Buch, das er herausholte, knochentrocken. >>Ist das Zauberei? Wie hast du das gemacht?<<, fragte ich ihn.  >>Warum fragst du?<<, erwiderte Schams. >>Auch wenn ich dir sagen würde, wie es geht, bekämst du es nicht hin.<< Da rannte ich ..." - 


Schams-e Tabrizi - "Schams-e Tabrizi, auch Schemseddin Muhammed (persisch شمس الدين محمد ابن على ابن ملك داد تبريزى, DMG Šams ad-Dīn Muḥammad ibn ‘Alī ibn Malik Dād-i Tabrīzī, in wörtlicher Anspielung auch „die Sonne von Täbris“), war ein persischer Mystiker des 12. und 13. Jahrhunderts. Geboren wurde er um 1185/1186 als Sohn des Gelehrten Ali ibn Malik Dad in der Stadt Täbris in Iran, was ihm später auch den Namenszusatz gab. Berühmt wurde er durch die lyrische Gedichtsammlung Diwan-e Schams-e Tabrizi, die Dschalāl ad-Dīn ar-Rūmī (1207–1273) verfasst und ihm als seinem Freund und Mentor gewidmet hatte. Schams-e Tabrizi starb um 1247/1248, und sein Grabmal befindet sich in Choi. ..." -  wie daraus auch in Rubrik :"Fortsetzung ..." - 

   Diwan-e Schams-e Tabrizi - "Der Diwan-e Schams-e Tabrizi (persisch دیوان شمس تبریزی, DMG Dīwān-e Šams-e Tabrīzī, ‚Der Dīwān des Schams-e Tabrīzī‘) oder kurz Dīwān-e Schams (auch ديوان كبير, DMG Dīwān-e Kabīr, ‚Der große Dīwān‘) ist ein Werk des persischen Mystikers Dschalal ad-Din ar-Rumi und gilt neben dem Masnawi als eines seiner Meisterwerke. Es ist gleichzeitig eines der hervorragenden Werke des Sufismus und der persischen Literatur überhaupt. ..." - 

- zu "Sufismus" auch in Rubrik :"Fortsetzung ..." - 

persischen Mystikers Dschalal ad-Din ar-Rumi - "Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī – kurz Rumi genannt – (Gesamtname persisch جلال الدین محمد بن شيخ بهاء الدين محمد بن حسين بلخى رومی, DMG Ǧalāl ad-Dīn Muḥammad b. Šaiḫ Bahā' ad-Dīn Muḥammad b. Ḥusain-i Balḫī-yi Rūmī), im Persischen meist Maulawī (مولوی) genannt (geboren am 30. September 1207 in Balch, heute in Afghanistan, oder Wachsch[1] bei Qurghonteppa, heute in Tadschikistan; gestorben am 17. Dezember 1273 in Konya), war ein persischer Sufi-Mystiker, Gelehrter und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters. Von seinen Anhängern, insbesondere den Derwischen, erhielt er den Beinamen Maulana (arabisch مولانا, DMG Maulānā, „unser Herr/Meister“, von arabisch Maulā, türkische Schreibweise Mevlânâ, anderswo vereinfacht Mevlana). Nach ihm ist der Mevlevi-Derwisch-Orden benannt. ... Besonders bekannt sind auch seine Vierzeiler, die in knappen Worten Lebensweisheiten ausdrücken:

„Glaubst du, ich weiß, was ich tue?

Dass ich einen Atemzug lang oder einen halben mir selber angehöre?

Nicht mehr, als eine Feder weiß, was sie schreibt,

oder der Ball vermuten kann, wohin er gleich fliegt.“ ... " - 


- zu = "...  Umar nickte zustimmend: "Das ist gerechte Vergeltung", ... Sie hatten an diesem Tag vom Kalifen Umar eine Lehre über die Gleichheit der Menschen vor dem Gesetz erhalten." - / -  "... Hat euch betroffen eine Schramme, So traf die Feinde gleiche Schramme. ..." - in Rubrik :"Fortsetzung ..." - 

- und zu = 19 Und wer seinen Nächsten verletztdem soll man tunwie er getan hat, 20 Schaden um Schaden, Auge um Auge, Zahn um Zahn; ... 22 Es soll ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen;  ..." - in Rubrik :"La Vie Startseite" -

 

   - und dazu auch aus meinem Buch = O Kind! Ayyuha l-walad - wie daraus auch in Rubrik :"Fortsetzung ..." -   unteres Foto = 3) -  



-Sowie aus meinem Buch per Hinweis = Papke Werner, Die geheime Botschaft des Gilgamesch - 

= Foto -

 - "... Gattinnen  Sammelbezeichnung für die beiden Sternbilder Ischtars : Erua und - AB.SÍN im Gilgamesch-Epos ..." -


- zu =  "... AB.SÍN Virginis (Spica) ... 7 Ischtar, die chaldäische .... , mit der Ähre am Himmel ..." - ".... charimtu(m) >>Hure<<, Bezeichnung - Ischtars im Gilgamesch-Epos ..." - in Rubrik :"La Vie Startseite" - 

- und zu = "... AB.SÍN heißt wörtlich >>Saatfurche<< oder >>Ackerfurche< ! Ursprünglich hat das Sternbild nichts mit Ischtar zu tun. Erst nach-" und per rechter Seite: "träglich wurde es mit Ischtar und dem Tammuz-Kult verwoben, ..." -  "... Aus allem folgt, daß das Sternbild der Erua mit der Göttin Ischtar gleichzusetzen ist, die ihren >>Sitz<< auf dem Zedernberg im Enlil-Weg hat.  25 .., erhebt die fürstliche Ischtar (Erua) ihr Haupt über den Osthorizont zu Gilgamesch. ..." - in Rubrik :" Fortsetzung ..." - 

- und zu = "... Genau das wird in der MUL.APIN Serie vom >>Bogenstern<< (BAN) gesagt : >>BAN Ishtar elamattu marat Enlil<< >>Bogenstern (der) elamitische(n) Ischtar ´, (der) Tochter Enlils<<. ...."  - auch in Rubrik :"Fortsetzung ..." -


- dazu auch = Christianisierung  - ".... Christianisierung ist auf viele Arten geschehen, und in den meisten Fällen spielten mehrere Faktoren zusammen. Faktoren auf religiösem Gebiet: In den ersten Jahrhunderten nach Christus erfolgte Christianisierung paganer Gebiete fast ausschließlich durch christliche Vorposten (Einsiedeleien, Klöster, Missionsstationen) durch Mission oder Diakonie, wodurch innerhalb der Bevölkerungen für das Christentum geworben wird. Beispiele sind die Mission von einzelnen reisenden Missionaren (Paulus im Römischen Reich, Bonifatius in Deutschland, Patrick in Irland, Kyrill und Method unter den Slawen) oder Missionarinnen (Nino in Georgien), die in der Folge zu Gemeindegründungen führte (natürlich gab es immer wieder Rückschläge in diesem „von unten“ wachsenden Prozess). Einen großen Einfluss hatten auch freiwillige oder erzwungene Ortsveränderungen von Christen (Zerstörung von Jerusalem, Sklavenhandel und römische Armee in der Antike, Auswanderer und Siedler), die am neuen Ort ihren Glauben weiter pflegen und Einheimische dafür gewinnen. Faktoren auf politischem Gebiet: Heiratspolitik (Burgunden), systematische Förderung des Christentums und Verbot nichtchristlicher Kulte (z. B. im Römischen Reich der Spätantike), Kolonialisierung (Amerika), militärische Aktionen (Sachsenkriege, Kreuzzüge oder andere Zwangsmaßnahmen) Eroberung (Baltikum, Reconquista, Buren in Südafrika) Bedrohung heidnischer Reiche (Dänemark, Schweden) durch benachbarte christliche Herrscher und dadurch ausgelöste „freiwillige Taufen“ etwa bei Harald Blauzahn. ....... Das erste christianisierte Reich war das Königreich Armenien. Um 301 kam es der Legende nach durch die Bekehrung des Königs Trdat III. zur Proklamation des Christentums als Staatsreligion; .... In Ägypten ist das Christentum bereits im 1. Jahrhundert durch Apostelgeschichte 18,24 und im 2. Jahrhundert durch Papyrus 52 (mit Zeilen des Johannesevangeliums) sowie den Patriarchen Demetrius (188/89–231 n. Chr.) und die erste Katechetenschule des Christentums in Alexandrien belegt. ..... Die Christianisierung des Imperium Romanum zog sich seit der konstantinischen Wende über Jahrhunderte hin. .... Eine herausragende Rolle in der frühmittelalterlichen Missionierung von Mitteleuropa um das 6. Jahrhundert spielten iro-schottische Mönche sowie die Einflüsse Roms. ..." - 

 = Heiratspolitik - "Heiratspolitik bezeichnet die planmäßige Vorgehensweise vieler hochadliger Familien und regierender Monarchen, die Herrschaft ihrer Person und Familie durch die gezielte Verheiratung ihrer Nachkommen abzusichern oder auszubauen und so die „vorhandenen Humanressourcen der Familie“[1] auszunutzen, indem möglichst wirkungsvolle Verbindungen mit anderen Herrscherhäusern eingegangen werden, bis hin zu Allianzen mit gegenseitigem Frauentausch. Diese Verbindungen sind oft arrangierte Heiraten und teils Zwangsheiraten, die bereits mit einer frühen Kinderverlobung eingeleitet werden können. .. Im weitesten Sinne wird unter Heiratspolitik auch die strategische Auswahl von Heiratspartnern bei Großfamilien, Abstammungsgruppen (LineagesClans) und anderen sozialen Gruppen verstanden (siehe auch HeiratsregelnHeiratskreis). .. Eine besondere politische Bedeutung hatte Heiratspolitik in der europäischen Vormoderne (500 bis 1000 n. Chr.), ....." -  Vormoderne - "Die Vormoderne im klassischen Sinne ist der Zeitraum in der westlichen Zivilisation zwischen der Antike und der Moderne. Sie umschließt damit das Mittelalter und Frühe Neuzeit, reicht also etwa bis zur Sattelzeit um 1800. ...." - 

 - und diesbezüglich auch = Gatte- " .... Bedeutungen: [1] der Ehemann [2] Plural: die Eheleute ... Herkunft: im 12. Jahrhundert mit der Bedeutung „gleichgestellter und ebenbürtiger Genosse“ von mittelhochdeutsch gate oder gat „wer einem gleich ist oder es einem gleichtut, Genosse, MännchenWeibchen“, seit dem 13. Jahrhundert auch wieder Tiere bezeichnend, seit dem 17. Jahrhundert auf die Ehe begrenzt, bis ins 18. Jahrhundert auch im Singular beide Geschlechter bezeichnend ....." - 

 - und diesbezüglich auch = Gattin - " ... die Gattin Plural die Gattinnen .... verheiratete Frau in Beziehung zu ihrem Mann ..... Herkunft: im 17. Jahrhundert kommt Ehegattin auf, in der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts Gattin ..." - 


- zu = "d (DirneDie Braut ſol vn­ge­zwun­gen zur Ehe ge­ge­ben ſein von den El­tern / da zu auch ge­fragt wer­den vmb jren willen." - in Rubrik :"La Vie Startseite" - 

 

- und zu =  "Das Thier iſt das Rö­miſch Reich / vnd thet ſolchs / da es noch Heid­niſch war." - / -  Römisches Reich - "Das Römische Reich (lateinisch Imperium Romanum) war das von den Römern, der Stadt Rom bzw. dem römischen Staat beherrschte Gebiet zwischen dem 8. Jahrhundert v. Chr. und 7. Jahrhundert n. Chr., ..." - in Rubrik :"Fortsetzung ..." - 


 - Sowie  - Altes Testament = 

Jeremia 5 | Einheitsübersetzung 2016 - "...  7 Weshalb sollte ich dir vergeben? / Deine Söhne haben mich verlassen / und bei Nichtgöttern geschworen. Ich machte sie satt, doch sie trieben Ehebruch / und waren zu Gast im Dirnenhaus. 8 Hengste sind sie geworden, feist und geil, / jeder wiehert nach der Frau seines Nächsten. 9 Sollte ich diese nicht heimsuchen - Spruch des HERRN - / und an einem solchen Volk keine Vergeltung üben? 10 Steigt auf ihre Rebenhänge und verwüstet sie! / Doch völlig vernichten sollt ihr sie nicht. Reißt ihre Reben weg; / denn sie gehören nicht dem HERRN. 11 Sie sind mir ja gänzlich untreu geworden, / das Haus Israel und das Haus Juda - Spruch des HERRN. 12 Sie haben den HERRN verleugnet und gesagt: / Es ist nicht so! Kein Unheil kommt über uns, / weder Schwert noch Hunger werden wir sehen. 13 Doch die Propheten werden zu Wind / und das Wort ist nicht mehr bei ihnen. / So wird es ihnen ergehen. 14 Darum - so spricht der HERR, / der Gott der Heerscharen: Weil ihr dieses Wort sagt: / Siehe, darum mache ich meine Worte / in deinem Mund zu Feuersglut und dieses Volk da zum Brennholz, / das von ihr verzehrt wird. 15 Siehe, ich bringe über euch ein Volk aus der Ferne, / Haus Israel - Spruch des HERRN. Ein unüberwindliches Volk ist es, / ein uraltes Volk, ein Volk, dessen Sprache du nicht kennst / und dessen Rede du nicht verstehst. 16 Sein Köcher ist wie ein offenes Grab, / sie alle sind Helden. 17 Es frisst deine Ernte und dein Brot, / es frisst deine Söhne und Töchter, es frisst deine Schafe und Rinder, / es frisst deinen Weinstock und Feigenbaum, es zerschlägt mit dem Schwert / deine befestigten Städte, auf die du vertraust. 18 Doch auch in jenen Tagen - Spruch des HERRN - will ich euch nicht völlig vernichten. 19 Wenn man dann fragt: Weshalb hat der HERR, unser Gott, uns das alles angetan?, so sag zu ihnen: Wie ihr mich verlassen und fremden Göttern in eurem Land gedient habt, so müsst ihr Fremden dienen in einem Land, das euch nicht gehört. 20 Verkündet dies im Haus Jakob / und lasst es hören in Juda: 21 Hört doch dies, du törichtes Volk ohne Verstand: / Augen haben sie und sehen nicht; / Ohren haben sie und hören nicht! 22 Fürchtet ihr mich denn nicht - Spruch des HERRN -, / zittert ihr nicht vor meinem Angesicht? Der ich doch dem Meer die Düne als Grenze gesetzt habe, / ein ewiges Gesetz, das es nicht übertreten kann. Mögen seine Wellen toben, sie richten nichts aus; / mögen seine Wogen tosen, / sie können es nicht übertreten. 23 Dieses Volk aber hat ein störrisches, trotziges Herz. / Sie wichen vom Weg ab und gingen davon. 24 Sie sagten nicht in ihrem Herzen: / Lasst uns den HERRN fürchten, unseren Gott, der Regen spendet, Frühregen / und Spätregen zur rechten Zeit, / der uns die feste Ordnung der Erntewochen bewahrt. 25 Eure Frevel haben diese Ordnung gestört, / eure Sünden haben das Gute von euch ferngehalten. 26 Ja, Frevler gibt es in meinem Volk; / sie lauern, gebückt wie Vogelsteller, Fallen stellen sie auf, / Menschen wollen sie fangen. 27 Wie ein Korb mit Vögeln gefüllt ist, / so sind ihre Häuser voll Betrug; dadurch sind sie mächtig und reich geworden, / 28 fett, feist. Auch sündigen sie durch ruchloses Tun. / Das Recht pflegen sie nicht, dem Recht der Waisen verhalfen sie nicht zum Erfolg / und die Sache der Armen entscheiden sie nicht. 29 Sollte ich sie nicht heimsuchen - Spruch des HERRN - / und an einem solchen Volk keine Vergeltung üben? 30 Wüstes, Grässliches geschieht im Land: / 31 Die Propheten weissagen Lüge und die Priester richten ihre Lehre nach ihnen aus; / mein Volk aber liebt es so. Doch was werdet ihr tun, / wenn es damit zu Ende geht?" -

 

- aber wiederum hierin =  Biblia: Die Lutherbibel von 1545 = Der Prophet Jeremia = V. 5,1-31 - "... 7Wie ſol ich dir denn gnedig ſein? Weil mich deine Kinder ver­laſ­ſen / vnd ſchwe­ren bey dem / der nicht Gott iſt / Vnd nu ich ſie gefüllet habe / treiben ſie Ehebruch / vnd lauf­fen ins Hurhaus / 8ein jg­li­cher wiehert nach ſei­nes Ne­he­ſten weibe / wie die vollen müſſigen Hengſte. 9Vnd ich ſolt ſie vmb ſolchs nicht heim­ſu­ch­en / ſpricht der HERR / vnd meine Seele ſolt ſich nicht rechen an ſol­chem Volck / wie dis iſt? ..." -

- zu = - "... rechen(en) (rächen), Recht schaffen, Unrecht strafen ..." - in Rubrik :"La Vie Startseite" - 

- sowie = Jeremia 5 | Lutherbibel 2017 - "... 7 Wie soll ich dir denn gnädig sein? Deine Kinder haben mich verlassen und schwören bei dem, der nicht Gott ist. Als ich sie satt gemacht hatte, trieben sie Ehebruch und liefen ins Hurenhaus. 8 Ein jeder wiehert nach seines Nächsten Frau wie die vollen, müßigen Hengste. 9 Und ich sollte das an ihnen nicht heimsuchen, spricht der HERR, und ich sollte mich nicht rächen an einem Volk wie diesem? ..." -


- denn =  Dirne | Luther-Deutsch | Wörterbuch zur Lutherbibel von ... - "1. Jungfrau, (dienendes) Mädchen, Magd – im Gegesatz zu Jüngling, (dienendem) Knaben, Knecht 2. Hausdirne - Dienstmagd in einem gehobenen Haus ... Der usprüngliche Sinn lag im ehrbaren Dienen einer jungen Frau als Hausangestellte (Magd). So wer­den im Mittelalter auch heilige Jungfrauen (Nonnen), »Got­tes Mägde«, als »gotes dirnen« bezeichnet. ..." - wie auch in Rubrik :"La Vie Startseite" - 

  - zu = "... 14Wenn nu eine Dirne kompt / zu der ich ſpreche / Neige deinen Krug vnd las mich trin­cken / Vnd ſie ſprechen wird / Trincke / Ich wil deine Kamel auch trencken / ... / 16Vnd ſie war ein ſeer ſchöne Dirne von angeſicht / noch eine Jung­fraw / vnd kein Man hatte ſie erkand / Die ſteig hin ab zum Brunnen vnd füllet den Krug /..." -  in Rubrik :" La Vie Startseite" - 



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